|
|||||||
|
Das BVerfG in Karlsruhe hat heute nicht nur die Hartz-IV-Sätze für Kinder für verfassungswidrig erklärt, sondern die Hartz-IV-Sätze insgesamt. Bis Ende diesen Jahres muss der Gesetzgeber die Hartz-IV-Sätze neu berechnen. Darüber hinaus müssen dieses Jahr bereits Hilfebedürftigen zusätzlich Leistungen gewährt werden, soweit dies zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums erforderlich ist. Jeder einzelne Satz heute in der Urteilsbegründung war eine Ohrfeige für die Politik und die Medien, die in den letzten Wochen eine schier unfassbare Kampagne gefahren haben. Einen schönen Gruß an dieser Stelle an die SPD. In Deutschland darf jeder ahnungslose Laie ein Internetcafe betreiben, ohne auch nur die geringste Ahnung von Computern und Netzwerksicherheit zu haben. Die folgende Anekdote, die mir heute widerfahren ist, soll dies veranschaulichen: Vor rund einem Jahr besuchte ich mit einem frischformatierten USB-Stick ein Nürnberger Internetcafe. Zu Hause scannte ich den Stick mit Clamav. Prompt hatte ich mir einen (auf Windowsmaschinen zielenden) Trojaner eingefangen. Ich formatierte den Stick und schenkte diesem Vorfall keine weitere Beachtung. Vor rund zwei Wochen besuchte ich dasselbe Cafe erneut, wieder mit einem frisch formatierten Stick. Zu Hause scannte ich den Stick und stellte fest, dass ich erneut einen Trojaner eingefangen hatte. Dabei wunderte ich mich nur, dass es genau der selbe Trojaner war, wie schon vor einem Jahr. Eine Recherche ergab, dass sich das Miststück als versteckte Dateie auf jede neu angeschlossene Hardware kopierte (inklusive Initialisierungsdatei). Irgendwie beschlich mich dabei das ungute Gefühl, das das Cafe evtl. seit einem Jahr verseucht sein könnte und als Trojanerschleuder unentdeckt mittelfränkische USB-Sticks infiziert. Als ich heute am Internetcafe vorbeischlenderte, beschloss ich, den Betreiber darauf anzusprechen, dass ich mir in seinem Cafe zwei mal den selben Trojaner eingefangen hatte. Darauf fragte er mich: “Äh, was ist ein Trojaner?“ Ich beschloss, dass er mich wahrscheinlich nur akkustisch nicht verstanden hatte und wiederholte: “Ich habe mir in Ihrem Cafe schon zwei mal einen Trojaner eingefangen!“. Darauf er: “Was bitte ist ein Trojaner?“ Ich: “Äh, Sie betreiben ein Internetcafe und wissen nicht was ein Trojaner ist?“ Er: “Nein. Was ist ein Trojaner?“. Da mir inzwischen klar geworden war, dass die exakte Erläuterung wohl einige Zeit in Anspruch nehmen würde, sagte ich: “Ein Trojaner ist sowas wie ein Virus“. Darauf sagte der eigentlich wirklich nette Mann, er könne mir beweisen, dass das nicht sein könne, denn er habe ein Norton-Programm und für das zahle er im Jahr 70 Euro und das erkenne jeden Virus. Da stellt sich doch die Frage, ob ein Internetcafebetreiber nicht zumindest ein gewisse Grundqualifikation nachweisen müsste, wenn er ein Cafe betreibt. Oder ist der Nutzer selber Schuld? Schließlich weiß doch jedes Kind, dass Internetcafes ein hohes Risikopotenzial haben. Und jedes Kind hat zumindest schon mal von einem Trojaner gehört. Wer noch nie von einem Trojaner gehört hat und ein Internetcafe als Trojanerschleuder betreibt, der handelt meiner Meinung nach grob fahrlässig. DAB = “Dümmster anzunehmender Betreiber“. Ach ist doch wahr! ![]()
The world greatest FLOSS event take place on 24th of April. openSUSE Ambassadors from LATAM dont forget to participate on FLISOL! ![]() Ein Moleskine — Akku-Lauftzeit unbegrenzt, hochportabel, ergonomisch, archivtauglich … PDAs, Smartphones? Spielzeug! Der echte Nerd weiß um seine analogen Schätze :-) neulich mitbekommen:
*kopfschüttel* Ich sag es mal einfach mit Lanus Worten:
Danke!
20:16 Sonntag, 07. Februar 2010
5 Tage nach meinem Aufruf sind wir bei einem Spendenstand von 799,59 Euro angekommen. Somit können die Forderungen für 2009 und 2010 beglichen werden. Und für 2011 bleibt sogar “Startkapital” übrig.
Ich danke allen, die gespendet haben, die die Nachricht verbreiteten und denen, die mir [...]
Firefox 3.6 was committed by beat@ latest night, we’re happy to got
all finish before the ports tree is going in the slush mode
to prepair packages for FreeBSD 7.3 Release. Please read careful
ports/UPDATING. We’d like to say thanks to all helpers and
submitters, and a special big thanks to nox for his great debug
session to fix our [...]
Darf Staat illegal gewonnene Daten ankaufen? Folgt man dem erzürnten Mob, der darin so etwas wie gleiches Recht für alle sieht, ist dies nur der folgerichtige Schritt. Ganz dem Credo Auge um Auge, Zahn um Zahn – gewonnen aus Lutherschen Untiefen, möchte man die fiskalen Zechpreller der Gerechtigkeit zuführen. Aber um welchen Preis? Möchte man die Bananenrepublik in Spe noch vertiefen, Feuer mit Feuer bekämpfen? Wo machen wir einen Schnitt und gebieten dem Staat Einhalt? Einzig dort wo es Volk schmeckt? Wir öffnen hierbei eine Art Büchse der Pandora und schaffen somit einmal mehr die Grundlage für eine entfesselte Staatsmacht, die Grenzen nicht achtet, sondern Tag für Tag aufs Neue austestet. Letztendlich mag also unser Schrei nach Sühne befriedigt sein, aber wer kümmert sich um den anfallenden demokratischen Scherbenhaufen? |
|||||||
|
Copyright © 2010 UnixFreunde - All Rights Reserved Bad Behavior has blocked 573 access attempts in the last 7 days. |
|||||||